Die Pinguine zu Besuch bei der Feuerwehr Wittenborn

Am gestrigen Mittwoch, den 10. Juni, durften wir die Kindergartengruppe „Pinguine“ der Kita für alle Kinder aus Wahlstedt bei uns an der Feuerwehr begrüßen.

Während ihres Besuchs konnten die Kinder unsere Feuerwehr aus nächster Nähe kennenlernen. Besonders spannend war natürlich die Besichtigung unserer Einsatzfahrzeuge. Die kleinen Besucherinnen und Besucher durften die Fahrzeuge nicht nur anschauen, sondern auch selbst einmal darin Platz nehmen, viele Ausrüstungsgegenstände anfassen und einen Blick hinter die Kulissen unserer Feuerwehr werfen.

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung eines vollständig ausgerüsteten Atemschutzgeräteträgers. So konnten die Kinder sehen, wie Feuerwehrleute bei Brandeinsätzen geschützt arbeiten. Natürlich gab es dabei auch viele Fragen, die wir gerne beantwortet haben.

Anschließend konnten die Kinder selbst aktiv werden: Bei einem kleinen Löschspiel durften sie am Strahlrohr stehen und sich einmal wie echte Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner fühlen.

Die vielen strahlenden Gesichter haben gezeigt, wie viel Spaß die Kinder bei ihrem Besuch hatten. Auch wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut.

Vielen Dank an das Kita-Team für die zur Verfügung gestellten Fotos.

Aktion zur Mitgliederwerbung 26.09.2021

Nach gefühlt ewig langer Zeit konnten wir uns heute mal wieder in unserer Gemeinde präsentieren. Wir möchten uns für die vielen tollen Gespräche und die positive Resonanz bei allen Wittenborner Mitbürgern/-innen bedanken.

Wir freuen uns über die Vielzahl neuer passiver/fördernder Mitglieder, die wir heute gewinnen konnten.

Am 06.10. ab 19:00 Uhr wird außerdem ein Infoabend im Feuerwehrhaus stattfinden, um die heutigen Gespräche zu vertiefen und uns ausführlicher vorzustellen, um so weitere Kameraden/-innen in unserer Einsatzabteilung begrüßen zu können. Wir würden uns freuen, wenn über die heutigen Gesprächspartner hinaus weitere neue Gesichter dazu stoßen. Schaut einfach vorbei! Die Jugendfeuerwehr freut sich ebenso über mehrere neue Interessenten.

Kontaktdaten Wehrführung: Gero Müller, Lerchenweg 13, Tel. 0152/23175301, geromueller@dg-email.de

Wir trauern mit den Kameraden in Altena und Werdohl

Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Nordrhein-Westfalen zwei Feuerwehrmänner im Einsatz ums Leben gekommen. Sie starben in Altena und Werdohl beim Versuch, der Wassermassen Herr zu werden. Ein Kamerad ertrank als er von reißender Strömung mitgerissen wurde, der andere starb während des Einsatzes an einem internistischen Notfall.

Darüber hinaus sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im besonders betroffenen Ort Schuld im Landkreis Ahrweiler in der Eifel starben mindestens vier Menschen, wie die Polizei in Koblenz erklärte. In Solingen und im Kreis Unna starben zwei Männer in überfluteten Kellern, ein weiterer Todesfall wurde aus Rheinbach gemeldet.

„Die Ereignisse machen fassungslos und betroffen. In Gedanken sind wir bei den Kameraden der betroffenen Wehren und den Hinterbliebenen. Wir gedenken der beiden Kameraden, die sich für andere eingesetzt haben und dabei ihr Leben ließen“, so Landesbrandmeister Frank Homrich: „Dies zeigt erneut, dass Feuerwehrdienst auch immer ein gefahrvoller Dienst ist und daher einen ganz besonderen Stellenwert haben muss.“ 

Die Präsidenten bzw. Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbandes, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland, des Werkfeuerwehrverbandes Deutschland sowie der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes bitten die Feuerwehren in ganz Deutschland angesichts der Trauerfälle um einen zweiwöchigen Trauerflor an den Einsatzfahrzeugen.

EISFLÄCHEN BETRETEN – LEBENSGEFÄHRLICH!!!

Trotz der anhaltenden Kälte der letzten Tage sind die Eisflächen derzeit noch nicht ausreichend stark um Betreten zu werden. Eine Freigabe zum Betreten kann nur durch die örtlichen Behörden erfolgen.

Bitte informieren und erklären Sie Ihren Kindern die Gefahren, denn gerade für Kinder stellen die Eisflächen eine große Verlockung dar.
Hier ein paar Tipps:
– achten Sie auf Warnhinweise und Durchsagen im Radio
– erklären Sie Ihren Kindern die Gefahren und wie man sich richtig verhält
– Eis das  knistert und knackt oder Risse aufweist darf nicht betreten werden. Sollten Sie bereits auf der Eisfläche sein, verteilen Sie ihr Gewicht indem Sie sich flach hinlegen, und auf dem kürzesten Weg zum Ufer robben
– Eisflächen auf fließenden Gewässern, an bewachsenen Ufern und an Zu- und Abflüssen oder schneebedeckte Eisflächen sind weniger tragfähig. Hier herscht eine erhöhte Einbruchgefahr

– Im Unglücksfall: Rufen Sie den NOTRUF 112, oder veranlassen Sie den NOTRUF sofort.

– wenn man im Eis eingebrochen ist, dann versuchen Sie sich am Eisrand festzuhalten, sich mit den Füßen an der Gegenseite abzustützen und flach auf das Eis zu schieben
– ist das Eis so dünn das es leicht bricht, dann den kürzesten Weg zum Ufer wählen und sich den „Weg“ dorthin frei brechen
– als Helfer auf die eigene Sicherung achten. Nutzen Sie eventuell vorhandene Auftriebsmittel (Rettungsring usw.), Werfen Sie dem Verunglückten eine Leine zu, oder halten Sie einen starken Ast, eine Leiter, einen Hockeyschläger …. dem Verunglückten hin, woran er sich festhalten kann
– aus dem Eis gerettete Personen vor weiterem Auskühlen schützen – wenig bewegen – in Decken oder Jacken einhüllen – nasse Kleidung NICHT ausziehen – vor Wind schützen
– unterkühlten Personen keinen Alkohol oder heiße Getränke geben, stattdessen warmen Tee, Saft oder Wasser

Bedenken Sie: Im Wasser kühlt der menschliche Körper 25-mal schneller aus als an der Luft. Ein Einbrechen in eine Eisfläche ist IMMER eine lebensgefährliche Situation. Innerhalb kürzester Zeit versagen den Verunglückten die Kräfte und sie gehen unter.

DARUM IST HIER IMMER SCHNELLE HILFE NOTWENDIG!!!

SOFORTIGER NOTRUF 112 KANN LEBEN RETTEN!!

Wir grillen – mit Sicherheit

Gerade in Zeiten von COVID-19 bietet das Grillen im eigenen Garten eine willkommene Ablenkung. Nicht selten kommt es durch den Einsatz von Spiritus und anderen flüssigen Brandbeschleunigern zu schwerwiegenden Grillunfällen. Insbesondere Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße gefährdet. Die Folgen: großflächige Verbrennungen am Körper und extrem einschneidende seelische und physische Spätfolgen.

Der Bund der Versicherten macht deutlich, dass Personen, die Spiritus zum Grillen nutzen oder die Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern nicht verhindern, bei einem Unfall haften (laut Oberlandesgericht Hamm, Az.: 9 U 129/08).

Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen e.V. betont: „Grillunfälle mit Brandbeschleunigern sind extrem schwerwiegend, da die hohen Flammenwände besonders Kinder, die auf Augenhöhe zum Grill stehen, großflächig erfassen. Leider sind sich die Grillenden meist nicht bewusst, welche gravierenden Folgen der Einsatz von Spiritus beim Grillen haben kann.“

Dr. Ingo Königs, Facharzt für Kinderchirurgie aus Hamburg und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ erklärt: „Jedes Jahr sehen wir in der Klinik Kinder mit schwersten Brandverletzungen nach Grillunfällen.“ Er fordert: „Machen Sie sich der Gefahr bewusst und schützen Sie sich und andere! Grillunfälle sind zu 100 % vermeidbar.“Tipps zum sicheren Grillen:

  • Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
  • Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
  • Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
  • Grill stets beaufsichtigen.
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß – Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder -fallen.
  • Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Weitersagen!
Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Der Präventionsfilm von Paulinchen e.V. gibt anschauliche Tipps zum sicheren Grillen. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser so häufig unterschätzten Gefahr zu warnen.

Links

www.paulinchen.de

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„Nein“ zu Spiritus als Grillanzünder!

Schon die ersten Sonnenstrahlen laden zum Grillen mit der Familie und Freunden ein. Leider wird im Supermarkt, Baumarkt oder in der Tankstelle zusammen mit der Grillkohle zu schnell zur Flasche „Spiritus“ gegriffen, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen: Grillunfälle traumatisieren die ganze Familie. Häufig sind Kinder aufgrund ihrer geringen Körpergröße betroffen! 

„Erst kürzlich wurde ein Kind durch einen Grillunfall mit Spiritus erneut schwer verletzt. Etwa 4.000 Grillunfälle ereignen sich pro Jahr in Deutschland. Schwerste Verbrennungen durch Stichflammen und Verpuffungen in Verbindung mit Brandbeschleunigern sind bei Kindern keine Seltenheit, weil sie auf direkter Augenhöhe zum Grill stehen“, weiß Univ.-Prof. Dr. Marcus Lehnhardt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. fordert daher seit langem Brandbeschleuniger wie Spiritus in Geschäften nie neben Grillkohle und anderen Grillutensilien zu platzieren! Susanne Falk, stellvertretende Vorsitzende von Paulinchen e.V. betont: „Es gibt genügend andere, ungefährliche Möglichkeiten die Grillkohle zügig anzuzünden. Spiritus ist ein Reinigungsmittel und kein Grillanzünder.“

Machen Sie sich der Gefahr bewusst und sagen Sie „Nein” zu Spiritus als Grillanzünder! Die Folgen eines Grillunfalls sind physisch und emotional extrem belastend für die ganze Familie.

Tipps zum sicheren Grillen: 

  • Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
  • Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
  • Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
  • Grill stets beaufsichtigen.
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß – Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder -fallen.
  • Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Weitersagen!
Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Der Präventionsfilm von Paulinchen e.V. gibt anschauliche Tipps zum sicheren Grillen. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser so häufig unterschätzten Gefahr zu warnen, denn Grillunfälle sind zu 100% vermeidbar.

Übergabe der Wärmebildkamera und des Mehrgasmessgerätes

Mit Wittenborns Wehrführer Gero Müller freuten sich Amtswehrführer Torsten Wulf, die Stellvertretende Amtsvorsteherin Sabine Maier und der Stellvertretende Amtswehrführer Jens Finnern (von r.).  © Petra Dreu/LN

Mit Wittenborns Wehrführer Gero Müller freuten sich Amtswehrführer Torsten Wulf, die Stellvertretende Amtsvorsteherin Sabine Maier und der Stellvertretende Amtswehrführer Jens Finnern (von r.). © Petra Dreu/LN

Endlich war es soweit. Am 29. August konnte die neu beschaffte Wärmebildkamera und das Mehrgasmessgerät übergeben werden.

Wie kam es zur der Anschaffung?
Ende letzten Jahres haben wir damit begonnen eine Bedarfsplanung aufzustellen. Mit dem Wissen, das es im gesamten Amt Leezen bisher nur eine Wärmebildkamera gab, haben wir beschlossen diese, sowie ein Mehrgasmessgerät in den Bedarfsplan mit aufzunehmen.

Den ersten Schritt für die Beschaffung erledigten wir beim Neujahrsempfang des Amtswehrführers im Januar diesen Jahres. Dort haben wir den Bedarfsplan dann einmal vorgestellt. Die Amtswehrführung, sowie alle anwesenden Wehrführer des Amtes, haben dem sofort zugestimmt. Die jedoch zunächst veranschlagten, hohen Kosten, führten dazu, dass die Beschaffung eher mittelfristig geplant wurde. Wie der Zufall es dann manchmal so will, bei einem Feuer am 09.03. in Högersdorf, kam es, nachdem das eigentliche Feuer gelöscht war, zu einem Brand in der Zwischendecke des Gebäudes. Nur durch die nachträglich Alarmierte Wärmebildkamera der FF Leezen konnte das Feuer gezielt bekämpft und gelöscht werden.

Zufällig sprach mich der Kamerad Kühl nach dem Einsatz an, dass es von einer Firma ein finanziell sehr interessantes Angebot, einer Wärmebildkamera in Kombination mit einem Mehrgasmessgerät, geben würde. Somit war dann also der 2te Schritt gemacht.

Am 09.05. kam es dann zu einem weiteren Einsatz, der uns die dringende Notwendigkeit für die Beschaffung dieser beiden Geräte klar machte. Auf dem Rastplatz Bockhorn trat aus einem Tanklastzug, der mit 40 Tonnen Propan/Butan Gemisch geladen war, Gas aus. Ursache war ein defektes Ventil. Der ABC Zug war zu diesem Zeitpunkt jedoch außerhalb beschäftigt und konnte nicht sofort eingreifen.

Der Einsatz eines Mehrgasmessgerätes sowie einer Wärmebildkamera wären gerade hier, in der ersten Einsatzphase, extrem wichtig gewesen. In der Zwischenzeit wurden weitere Gespräche geführt, Angebote eingeholt und uns verschiedene Geräte vorgeführt. In der Sitzung des Amtsausschusses am 19.06. wurde dann dem von uns vorgeschlagenem Angebot zugestimmt.

Warum eine Wärmebildkamera und ein Mehrgasmessgerät?
In den letzten Jahren hat sich der einsatztaktische Nutzen einer Wärmebildkamera ständig weiterentwickelt.
Zum einen natürlich bei der Brandbekämpfung und dem aufspüren vermisster Personen in einem verrauchten Gebäude. Untersuchungen ergaben hier eine Zeitersparnis von bis zu 75% für das Auffinden von Personen.
Außerdem lassen sich natürlich verborgenden Glutnester und Brände in der Zwischendecke durch den Einsatz einer Wärmebildkamera gezielt bekämpfen.
Selbst bei Flächen, Moor und Heidebränden kommen immer mehr Wärmebildkameras zum Einsatz.
Aber auch im Bereich der technischen Hilfeleistung kann die Kamera eingesetzt werden. So zum Beispiel beim Aufspüren von Leckagen oder zum Kontrollieren von Füllständen.
Rechtzeitig an der Einsatzstelle, könnte man mit einer Wärmebildkamera sogar feststellen, wie viele Personen sich in einem verunfallten Fahrzeug befunden haben.
Und letztendlich ist die Wärmebildkamera heute auch ein unverzichtbares Mittel bei der Personensuche. Nicht nur an Land, sondern auch bei der Suche nach Personen im Wasser und insbesondere bei Dunkelheit.

Das neu beschaffte Mehrgasmessgerät, X-am 2500, verfügt über drei Messköpfe. Einem Ex Messkopf, einem CO Messkopf und einem O2 Messkopf.
Fast schon täglich hören wir mittlerweile in den Medien von Einsätzen der Feuerwehr, bei denen es zur Beschädigung einer Gasleitung bei Baggerarbeiten oder zum Gasaustritt in einem Wohnhaus kommt. Oder aber auch zum Gasaustritt aus einem Gefahrgut LKW, hervorgerufen durch ein defektes Ventil, wie beim Einsatz in Bockhorn am 09.05.2014.
Wir lesen in der Presse von tödlichen Unfällen durch CO Vergiftungen in Gebäuden. Hervorgerufen beispielsweise durch eine defekte Heiztherme.
Oder aber auch von sogenannten Schacht- und Silounfällen, bei denen Personen in einem Bereich verunfallen, in dem eine Sauerstoffunterkonzentration herrscht.
Bei all diesen Einsätzen wird uns das Mehrgasmessgerät zukünftig unterstützen und uns rechtzeitig vor den jeweiligen Gefahren warnen.

Diese beiden Geräte sind somit ein erheblicher Beitrag für die Sicherheit und den Schutz der Einsatzkräfte. Und somit insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden.

Wir bedanken uns beim Amt Leezen für die Beschaffung und bei der Amtswehrführung sowie bei unserem Bürgermeister für die Unterstützung.

Artikel in der LN