Einsatzbericht 06.08.2022 (TH WASSER Y)

Um 19:49 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zusammen mit den Feuerwehren Sülfeld, Nahe, Bark und Wahlstedt, dem Rettungsdienst, der Polizei und der DLRG aus Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Norderstedt, mit dem Alarmstichwort TH WASSER Y (Technische Hilfe Wasser – Menschenleben in Gefahr) nach Sülfeld-Borstel alarmiert. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle kam bereits die Rückmeldung, dass die Person aus dem Wasser war. Somit konnten die alarmierten Einheiten „abspannen“ und sind wieder zurück zum Stütz.

Die Feuerwehr Wittenborn war mit 11 Einsatzkräften im Einsatz.

Alarmierte Einheiten:

Feuerwehr Wittenborn (ELW1, LF 10/6 mit RTB1), Feuerwehr Wahlstedt, Feuerwehr Bark, Feuerwehr Sülfeld, Feuerwehr Nahe, Rettungsdienst (2 RTW, NEF), Christoph 12, DLRG Norderstedt, DLRG Kaltenkirchen, DLRG Bad Bramstedt, Polizei

Einsatzbericht 01.08.2022 (THAUST)

Um 9:52 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn mit dem Alarmstichwort THAUST (Austretende Betriebsstoffe) zu einem Verkehrsunfall auf die B206 in Wittenborn nachalarmiert. Ein PKW war vermutlich frontal mit einem LKW kollidiert. Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt, eine davon schwer. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Gegen 11:00 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehr Wittenborn war mit 12 Einsatzkräften im Einsatz.

Einsatzkräfte am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), Rettungsdienst (3 RTW), Christoph 42, Polizei

Jahreshauptversammlung 2021 der Freiwilligen Feuerwehr Wittenborn

Wehrführer Gero Müller begrüßte die Kameraden/-innen der Wehr und eröffnete am warmen Freitag Abend sogleich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenborn, aufgrund der Pandemiesituation erstmals bei sommerlichen Temperaturen im Feuerwehrhaus und unter Einhaltung der Corona-Richtlinien. Nach einem Totengedenken berichtete er aus dem zurückliegenden Jahr, das im Wesentlichen durch die Pandemie geprägt war. Mit 19 Einsätzen gehörte 2020 zu den ruhigeren Jahren. Anschließend berichtete der Kassenwart zur aktuellen Kassenlage, die auch durch fehlende Veranstaltungen aufgrund der Pandemie schrumpfte. Danach berichteten sowohl der Leiter der Führungsgruppe Stefan Mau sowie der Jugendwart Marco Nürnberger aus Ihren Bereichen im abgelaufenen Jahr. Nach einstimmiger Zustimmung zur Einnahmen- und Ausgabenplanung der Kameradschaftskasse 2021 wurde Tim Ratajczak nach abgeschlossener Anwärterausbildung neu in die Wehr aufgenommen.

Die Kameraden wählten mit überwältigender Mehrheit HFM Christoph Fischer zum neuen Schriftführer und Kamerad LM Julian Jaacks zum neuen stellvertretenden Gruppenführer.

Es folgten folgende Beförderungen:

FM: Tim Ratajczak

OFM: Sören Köhncke, Bernhard Runde

Nach den Beförderungen schloss sich ein nie da gewesener Ehrungsmarathon an. Zunächst ehrte Bürgermeister Thorsten Lange folgende Kameraden:

Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold am Bande: LM Jörg Behrens

Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande: HFM Matthias Haack. HLM Marco Nürnberger

Es folgte Wehrführer Gero Müller mit der Verleihung der jeweiligen Jahresspangen. In diesem Jahr konnten wir Jahresspangen für sage und schreibe 340 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit verleihen:

10 Jahre: LM Julian Jaacks, OFM Jürgen Mauder

20 Jahre: OLM Rolf Turtun

30 Jahre: OFM Torben Lange, BM Volker Kröger, HFM Dirk Plewka

40 Jahre: LM Jörg Behrens

50 Jahre: HBM** Thorsten Lange, LM Günther Pawlack

70 Jahre: LM Erich Lange

Zu guter Letzt wurde unser Kamerad HLM*** Holger Fürst durch den Kreisbrandmeister Jörg Nero mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für sein langjähriges Engagement in der Kreisausbildung, u.a. in der Funktion der stellvertretenden Ausbildungsleitung für die Lehrgänge Sprechfunken und Grundausbildung Führungsgruppen, ausgezeichnet.

Nach kurzen Grußworten der Kreis- und Amtswehrführung schloss der stellvertretende Wehrführer Soeren Greve die Versammlung, in dem er auf das zurückliegende Jahr in der Corona-Pandemie zurückblickte und mit emotionalen Worten an den kürzlich unerwartet verstorbenen, langjährigen Schriftführer der Wehr, HFM*** Burkhard Stölck, erinnerte.

Abschließend ließ man den Abend bei einem gemeinsamen Spanferkel-Essen ausklingen.

Einsatzbericht 11.07.2020 (Sonstiges)

Nachdem der vorherige Einsatz (Ölspur) abgeschlossen war, wurden die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn durch einen vorbeifahrenden
Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, dass sich in ca. 1km Entfernung ein
Unfall mit einem Motorroller ereignet hatte. Zur Unterstützung wurde
daraufhin die Einsatzstelle zusammen mit der Polizei angefahren. Ein
Eingreifen seitens der Feuerwehr war jedoch nicht notwendig, so dass die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn gegen 20:15 Uhr wieder einrücken
konnten.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW, TLF 16/25), POL

Einsatzbericht 11.07.2020 (Ölspur)

Um 19:30 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn mit dem Einsatzstichwort
„Oelspur“ auf die B206 alarmiert. Nachdem die Einsatzstelle zunächst im
Kreuzungsbereich K73/B206 gemeldet wurde, fanden wir sie dann, auch durch
den Hinweis einer freundlichen Autofahrerin, auf der K73 in Richtung
Wahlstedt. Ein PKW hatte auf einer Länge von ca. 150m Betriebsstoffe
verloren und war daraufhin angehalten. Nachdem die ausgelaufene Flüssigkeit
mit Bindemittel abgestreut war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei
übergeben.
Die Feuerwehr Wittenborn war mit 12 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25), POL

Einsatzbericht 11.07.2020 (BMA)

Um 03:44 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zu einer ausgelösten
Brandmeldeanlage (BMA) in die Industriestraße alarmiert. Da zwischenzeitlich
offensichtlich das Schließsystem von dem Besitzer des Gebäudes ausgetauscht
wurde, konnte die erste Erkundung durch den Einsatzleiter nur von außen
vorgenommen werden. Über ein gekipptes Fenster konnten die Kameraden der
Feuerwehr sich dann schließlich Zugang in das Gebäude verschaffen. Alle
Räume wurden durch die Feuerwehr, ohne Feststellung, kontrolliert. Somit
wurde an die Leitstelle zurückgemeldet, dass es sich um einen Fehlalarm
gehandelt hat. Nachdem die BMA durch die Feuerwehr zurückgesetzt wurde,
konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Einsatzende war gegen 04:30 Uhr.
Die Feuerwehr Wittenborn war mit 16 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6)

Wir grillen – mit Sicherheit

Gerade in Zeiten von COVID-19 bietet das Grillen im eigenen Garten eine willkommene Ablenkung. Nicht selten kommt es durch den Einsatz von Spiritus und anderen flüssigen Brandbeschleunigern zu schwerwiegenden Grillunfällen. Insbesondere Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße gefährdet. Die Folgen: großflächige Verbrennungen am Körper und extrem einschneidende seelische und physische Spätfolgen.

Der Bund der Versicherten macht deutlich, dass Personen, die Spiritus zum Grillen nutzen oder die Verwendung von flüssigen Brandbeschleunigern nicht verhindern, bei einem Unfall haften (laut Oberlandesgericht Hamm, Az.: 9 U 129/08).

Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen e.V. betont: „Grillunfälle mit Brandbeschleunigern sind extrem schwerwiegend, da die hohen Flammenwände besonders Kinder, die auf Augenhöhe zum Grill stehen, großflächig erfassen. Leider sind sich die Grillenden meist nicht bewusst, welche gravierenden Folgen der Einsatz von Spiritus beim Grillen haben kann.“

Dr. Ingo Königs, Facharzt für Kinderchirurgie aus Hamburg und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ erklärt: „Jedes Jahr sehen wir in der Klinik Kinder mit schwersten Brandverletzungen nach Grillunfällen.“ Er fordert: „Machen Sie sich der Gefahr bewusst und schützen Sie sich und andere! Grillunfälle sind zu 100 % vermeidbar.“Tipps zum sicheren Grillen:

  • Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
  • Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
  • Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
  • Grill stets beaufsichtigen.
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
  • Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß – Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder -fallen.
  • Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Weitersagen!
Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsarbeit beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Der Präventionsfilm von Paulinchen e.V. gibt anschauliche Tipps zum sicheren Grillen. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser so häufig unterschätzten Gefahr zu warnen.

Links

www.paulinchen.de

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Einsatzbericht 02.03.2020 (THGr FüGrp)

Am Montag gegen 14:43 Uhr wurde die Führungsgruppe mit dem Alarmstichwort „Technische Hilfeleistung Groß“ gemäß Alarm- und Ausrückeordnung auf die K47 zwischen Högersdorf und Rotenhahn alarmiert. Ein Bus mit sieben Insassen war auf die Bankette gekommen und drohte die Böschung auf ein Feld abzurutschen. Nachdem die Segeberger Kameraden den Bus mittels zweier Seilwinden gegen weiteres Abrutschen und ein Högersdorfer Kamerad mittels Traktor gegen Kippen sichern konnten, konnten die weitgehend unverletzten Insassen über eine LKW-Rettungsbühne befreit werden. Nach kurzer Durchsicht des Rettungsdienstes hatten die Betroffenen den Schreck gut überstanden. Danach konnte ein Privatunternehmen bis ca. 17:50 Uhr die Bergung des Busses vornehmen. Ein Einsatz der Führungsgruppe mit drei Kameraden war nicht erforderlich, so dass wir im Anschluss an die Personenrettung gegen 15:30 Uhr den Einsatz beenden konnten. Während des Einsatzes und der anschließenden Bergungsmaßnahmen war die K47 voll gesperrt.

Im Einsatz: Feuerwehr Högersdorf (TSF-W), Feuerwehr Mözen (TSF-W), Feuerwehr Bad Segeberg (KdoW, HLF, RW, ELW),Führungsgruppe Wittenborn (ELW), Rettungsdienst (RTW, KTW), POL