Einsatzbericht 24.04.2020 (FeuGr)

Am 24.04.2020 um 02:50 Uhr wurde die Führungsgruppe Wittenborn gemäß Alarm- und Ausrückeordnung gemeinsam mit dem II. Zug des Amtes Leezen zu einem Brand mit dem Alarmstichwort Feuer Mittel nach Högersdorf alarmiert. Bereits vier Minuten später folgte eine Stichworterhöhung auf Feuer Groß, so dass auch die komplette Feuerwehr Wittenborn alarmiert wurde. Bereits bei Eintreffen waren beide Geschosse des als Unterkunft genutzten ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes vom Feuer stark betroffen, so dass sogleich der Drehleiterzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg zur Unterstützung nachgefordert wurde. Die elf Bewohner des Gebäudes konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und wurden zur Betreuung an den Rettungsdienst übergeben. Vier Betroffene wurden zur Sicherheit mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Zudem wurde ein ebenfalls als Unterkunft genutztes, benachbartes Gebäude mit elf Bewohnern, u.a. im Kindesalter, geräumt. Zur Bereitstellung von Atemschutzgeräteträgern wurde im weiteren Einsatzverlauf der I.Zug der Amtsfeuerwehr Leezen nachalarmiert. Zudem wurden die Logistikkomponente des ABC-Zuges zur Versorgung mit Wechselkleidung, die Bereitschaft des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg mit Tauschmaterial (Schlauchmaterial/ Atemluftflaschen), ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Betreuung der Betroffenen sowie Energieversorger und Behörden nachgefordert. Durch den schnell und massiv vorgetragenen Löschangriff konnte das Feuer soweit niedergeschlagen werden, dass bereits ab ca. 05:00 Uhr die ersten Kräfte wieder aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Das betroffene Gebäude konnte aufgrund der bereits bei Eintreffen weit fortgeschrittenen Brandentwicklung nicht gehalten werden. Aufgrund der Bauweise waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Nebengebäude konnten geschützt werden und wurden im Anschluss mit entsprechender Messtechnik auf Rauchgase überprüft. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und belegten Brötchen wurde durch die Bürger in Högersdorf unter Führung der Bürgermeisterin übernommen. Vielen Dank dafür!

Unser Tanklöschfahrzeug (TLF) nahm mit weiteren Wehren gemeinsam den massiven Außenangriff vor. Unser Löschfahrzeug (LF) verlegte und betrieb eine Löschwasserversorgung aus der Trave zur Einspeisung der Drehleiter (DLK). Die Führungsgruppe unterstützte den Einsatzleiter mit dem Einsatzleitwagen (ELW) bei der Koordination der Einsatzkräfte, der Betreuung der Bereitstellungsräume und der Einsatzdokumentation. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 17 Einsatzkräften vor Ort. Insgesamt waren ca. 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die Führungsgruppe als letzte Wittenborner Komponente im Einsatz wurde gegen 09:00 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst. Die Högersdorfer Kameraden verblieben für weitere Nachlöscharbeiten und zur Kontrolle an der Einsatzstelle.

Einsatzkräfte am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), II. Zug Amt Leezen (Feuerwehr Högersdorf, Feuerwehr Mözen, Feuerwehr Kükels, Feuerwehr Bebensee), I. Zug Amt Leezen (Feuerwehr Bockhorn, Feuerwehr Bark, Feuerwehr Fredesdorf, Feuerwehr Todesfelde), DL-Zug Feuerwehr Bad Segeberg, ABC-Zug Komponente Logistik, Wechselladerbereitschaft KFwZ, Messtechnik Feuerwehr Leezen, PSNV, Amtswehrführung, Kreiswehrführung, Pressesprecher KFV, diverse Rettungsdienstkräfte mit Leitendem Notarzt und Organisatorischen Leiter, Polizei, Energieversorger, Untere Wasserbehörde, Amt Leezen

Einsatzbericht 20.01.2020 (BMA)

Um 11.39 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn mit dem Alarmstichwort „Ausgelöste Brandmeldeanlage (BMA) in die Industriestraße alarmiert.

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung erreichte der ELW1 die Einsatzstelle, kurz darauf folgt das TLF 16/25 der Feuerwehr Wittenborn.
Vor Ort wurde dem Einsatzleiter berichtet, dass es in der Küche eines Bürogebäudes brennen soll und das bereits alle Personen das Gebäude verlassen haben.

Die Erkundung durch den Einsatzleiter ergab einen deutlichen Brandgeruch, aber kein offenes Feuer.
Ein Atemschutztrupp wurde zur weiteren Erkundung mit einer Wärmebildkamera eingesetzt. Dieser fand lediglich eine leicht erhitzte Mikrowelle vor. Die Mikrowelle wurde durch den Trupp ins Freie gebracht. Eine weitere Überprüfung mit der Wärmebildkamera
in dem betroffenen Bereich war negativ. Das Gebäude wurde anschließend von der Feuerwehr belüftet und die Brandmeldeanlage wieder zurück gesetzt. Im Anschluss wurde das Gebäude an die verantwortliche Person des Unternehmens übergeben.

Für das umsichtige Verhalten und die gute Zusammenarbeit an der Einsatzstelle, möchten wir uns bei der Geschäftsführung und den Mitarbeitern des betroffenen Unternehmens bedanken.

Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 11 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25)

Einsatzbericht 21.05.2019 (FeuGr)

Um 19:10 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn, zusammen mit den Feuerwehren
Bark, Bockhorn, Todesfelde und Fredesdorf, mit dem Alarmstichwort „Feuer
Groß“ (FeuGr) nach Fredesdorf in die Dorfstraße alarmiert. Wie sich am
Einsatzort schnell herausstellte, war dies die jährliche Übung des I. Zuges
der Amtswehr Leezen. Simuliert wurde ein Feuer in einem Einfamilienhaus mit
mehreren vermissten Personen. Trotz der widrigen Wetterbedingungen konnte
die Übung von den beteiligten Feuerwehren schnell und erfolgreich
abgearbeitet werden.
Die Feuerwehr Wittenborn war mit 19 Kameraden im Einsatz.
Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6),
Feuerwehr Bark (LF 8/6), Feuerwehr Bockhorn (LF 10/6), Feuerwehr Todesfelde
(TLF 16/25, TSF-W, MZF), Feuerwehr Fredesdorf (TSF-W)

Bedanken möchten wir uns noch einmal bei den Fredesdorfer Kameraden für die
hervorragende Ausarbeitung der Übung und die anschließende Verpflegung.

Einsatzbericht 21.04.2019 (Feuer Segeberger Forst)

Um 12:10 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn nach der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) Segeberger Forst alarmiert.

Mehrere Autofahrer hatten der Leitstelle von der B206 aus, Höhe Hartenholm Waldjugendheim, eine starke Rauchentwicklung aus dem Wald gemeldet. Auf der Anfahrt wurde dem ELW1 von der Leitstelle mitgeteilt, dass noch weitere Meldungen von Autofahrern eingegangen sind. An der Einsatzstelle konnte für alle alarmierten Kräfte schnell Entwarnung und Abspannen gegeben werden. Es handelte sich um ein Lagerfeuer, dass der Besitzer eines Waldgrundstückes angezündet hatte. Der Besitzer wurde von der Feuerwehr aufgefordert das Feuer zu löschen. Außerdem wurde er noch einmal eindringlich auf die Gefahren hingewiesen.

Die Feuerwehr Wittenborn war mit 20 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

Alarmierte Einheiten nach AAO SE Forst: TEL Segeberg, Feuerwehren Wittenborn, Todesfelde, Bockhorn, Hartenholm, Hasenmoor, Schmalfeld, Führungsgruppe Kaltenkirchen Land, POL

Einsatzbericht 03.08.2018 (FeuKl)

Um 09:11 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zu einem Feuer in den Segeberger Forst alarmiert.

Ein Förster hatte im Bereich Waldesruh/ Glashütte eine größere Rauchentwicklung bemerkt und daraufhin die Feuerwehr über den Notruf alarmiert. Die Leitstelle alarmierte daraufhin, nach dem Waldbrandkonzept Segeberger Forst, den „1. Löschzug und 2. Löschzug Brandbekämpfung“ für den Bereich Ost.

Im Forst brannte eine Fläche von ca. 200 m². Der zuerst eingetroffene „1. Löschzug“ leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Der „2. Löschzug unterstützte mit Löschwasser und Kameraden die den Waldboden öffneten, um an tiefer liegende Glutnester zu gelangen.

Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 8 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: 1. Löschzug – Feuerwehr Wahlstetdt (PKW, MZF, LF 16/12, HLF 20/16), Feuerwehr Fahrenkrug (TLF 16/25), Feuerwehr Daldorf (TLF), 2. Löschzug – Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25), Feuerwehr Bockhorn (LF10/6), Feuerwehr Todesfelde (TLF 16/25)

Einsatzbericht 28.07.2018 (FeuKl)

Auf dem Rückweg vom vorherigen Einsatz, wurde der Einsatzleiter von einer Bürgerin über eine Rauchentwicklung und Brandgeruch an der K73 Rtg. Wahlstedt informiert. Der ELW1 rückte daraufhin zur Erkundung aus. Die übrigen Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn blieben in Bereitstellung. Es gab jedoch keine Feststellung. Somit wurde gegen 18:25 Uhr für die Feuerwehr Wittenborn „abspannen“ gegeben.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1)

Einsatzbericht 24.07.2018 (BMA)

Um 02:36 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zusammen mit der Feuerwehr Bark, dem Rettungsdienst und der Polizei in die Industriestraße, zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, alarmiert.

Der betroffene Rauchmelder wurde schnell ausfindig gemacht. Der Bereich und das gesamte Gebäude wurde durch die Feuerwehr, u.a. auch mit einer Wärmebildkamera, kontrolliert. Die Ursache für die Auslösung konnte nicht festgestellt werden – Fehlalarm. Die BMA wurde daraufhin durch die Feuerwehr wieder zurückgesetzt. Gegen 03:30 rückte die Feuerwehr wieder ein.

Die Feuerwehr Wittenborn war mit 18 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort: Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), Feuerwehr Bark (LF 8/6), RTW, POL

Einsatzbericht 23.07.2018 (FeuGr)

Um 10:35 Uhr wurden wir mit dem Einsatzstichwort „Feuer Groß“ nach Kükels alarmiert. Neben der Kükelser Wehr und uns wurde der gesamte II.Zug des Amtes Leezen mit den Wehren Bebensee, Högersdorf, Mözen und Schwissel sowie die Feuerwehr Leezen zum Einsatzort alarmiert. Hier brannte bei Eintreffen eine Halle auf einem Betriebsgelände eines Lohnunternehmens bereits in voller Ausdehnung. Durch das schnelle Eingreifen mit einer Außenbrandbekämpfung mit 5 C-Strahlrohren unter Atemschutz konnte ein Übergreifen auf direkt angrenzende weitere Hallen, in denen u.a. größere Mengen an Kraftstoff lagerten, verhindert werden. Dazu wurde ebenfalls eine Löschwasserversorgung über längere Wegstrecke vom Mözener See aus aufgebaut. Der Hallenübergang wurde über die gesamte Dauer des Einsatzes mit Wärmebildkameras kontrolliert. Des Weiteren unterstützte ein Bagger bei den Löscharbeiten. Alle nicht ortsansässigen Feuerwehren konnten gegen 11:30 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Kükelser Kameraden übernahmen im Anschluss die Nachlöscharbeiten.

Die Feuerwehr WIttenborn war mit ELW, TLF 16/25 und LF 10/6 mit 17 Kameraden im Einsatz.

Einsatz 04.07.2018 (FeuKl)

Gegen 23:55 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn von einem der Containerfahrer, des vorhergegangenen Einsatzes, darüber informiert, dass ein Teil des Strohs an der Abladestelle im Kieswerk Teegen, wieder angefangen hat zu brennen. Unser TLF 16/25 ist daraufhin zur Abladestelle gefahren und hat einige kleine Glutnester abgelöscht. Der Strohhaufen wurde dann noch einmal massiv gewässert und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 0:30 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wittenborn wieder zurück am Stütz.

Einsatzbericht 09.04.2018 (FeuKl)

Um 16:00 Uhr wurde die Feuerwehr Wittenborn zu einem Feuer in den Segeberger
Forst alarmiert.
Ein Spaziergänger hatte im Bereich Waldesruh/ Glashütte eine größere
Rauchentwicklung bemerkt und daraufhin die Feuerwehr über den Notruf
alarmiert. Die Leitstelle alarmierte daraufhin, nach dem Waldbrandkonzept
Segeberger Forst, den „1. Löschzug und 2. Löschzug Brandbekämpfung“ für den
Bereich Ost. Im Forst brannte eine Fläche von ca. 150 m². Beim Eintreffen
der Einsatzkräfte des 1. Löschzuges war das Feuer glücklicher Weise bereits
fast wieder erloschen. Durch den 1. Löschzug wurde die Fläche noch einmal
abgelöscht und der Bereich kontrolliert. Der 2. Löschzug blieb währenddessen
in Bereitstellung. Die Feuerwehr Wittenborn war mit 15 Kameraden im Einsatz.

Fahrzeuge am Einsatzort:
1. Löschzug – Feuerwehr Wahlstetdt (PKW, MZF, LF 16/12, HLF 20/16), Feuerwehr Fahrenkrug (TLF 16/25), Feuerwehr Daldorf (TLF)
2. Löschzug – Feuerwehr Wittenborn (ELW1, TLF 16/25, LF 10/6), Feuerwehr Bockhorn (LF 10/6), Feuerwehr Todesfelde (TLF 16/25)